FMX und ITFS 2019

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Letzte Woche war ich auf der FMX und ITFS 2019. Wie bereits zwei mal davor war es wieder eine großartige Erfahrung für mich.

Das FMX Thema dieses Jahres war Bridging the Gap between Art and Tech. Ich finde es spannend zu erfahren, wie andere Künstler schöne und inspirierende Konzepte schaffen. So habe ich es bewundernswert gefunden, wie Aardman Animations seinen historisch verwaschenen Look in 11-11: Memories Retold kreierte. Und ich habe mich in das neue LAIKA Werk Missing Link verliebt, das ich in einer Vorab-Premiere sehen durfte. Außerdem freute ich mich besonders einen Blick hinter das Schaffen von Spider-Man: Into the Spider-Verse zu bekommen. 

Mein persönlicher Fokus dieses Jahr war der Rekruitment Bereich, um Ausschau nach Stellenangeboten zu halten. In diesem Zusammenhang habe ich mir u.a. Präsentationen von Illumination Mac Guff, Boulder Media, DNEG, Blue Spirit, und Framestore angesehen. Darüber hinaus habe ich mit einigen Leuten gesprochen. Die großartige Konferenz bietet gute Möglichkeiten zum Netzwerken. Eine Panel Diskussion über The Quest for Young Talent war sehr interessant für mich.


Internationale Trickfilme

Mit großem Interesse habe ich mir viele viele Filmwerke auf der ITFS angesehen. Darunter fiel auch der Film Mirai no Mirai, der so schön war anzusehen. Mit seiner Menschlichkeit und Wärme hat es die Jury überzeugt und bekam den AniMovie Award. Der zweite Film, der mich sehr beeindruckt hat, war Buñuel in the Labyrinth of the Turtles von The Glow Animation Studio. Der Film erzählt die Geschichte von Luis Buñuel basierend auf dem Werk von Fermín Solís. Die Filmemacher kombinierten alte Schwarz-Weiß Aufnahmen von Buñuel mit 2D Animation. Eine großartige Art für das Medium Animation!


Inspiration für Storytelling und Charakter Entwicklung

Am Sonntag, am letzten Tag der ITFS, besuchte ich die Meisterklasse von Myrna Gawryn, eine Charakter-Performance Künstlerin für Animation. Sie inspirierte mich neue Wege zur authentischen Charakter-Entwicklung zu finden. Laut ihr muss man, in einer Art und Weise, sich in seinen Charakter verlieben, aber nicht sich selbt hineinprojezieren. Geschichte passiert, weil sie passieren muss. Sie sagte, wir sollten jeden Moment innehalten und den Charakter alle möglichen Fragen stellen, damit man am Ende eine bessere Performance erreicht. Als Animator muss man das Storytelling auf die Art und Weise unterstreichen, wie der Charakter auf die Welt um ihn oder sie und andere Menschen reagiert.

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